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 ·  Bettina Thelen  · 

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Zuschüsse oder Bonusprogramme von Seiten der Krankenkassen, die gesundheitsfördernde Maßnahmen bezuschussen, kennen wir alle aus unserem Privatleben. Yoga-, Fitness- oder Ernährungskurse, das Spektrum an Kursen, die uns und unserer Gesundheit guttun, ist recht groß. Dieser Service wird gerne in Anspruch genommen – es geht schließlich um die eigene Gesundheit. 

Zwar sind 80 % aller Personalverantwortlichen davon überzeugt, dass ein Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig ist (vgl. Betriebliches Gesundheitsmanagement, Springer Verlag, 2016). In der Umsetzung scheitert es jedoch meist daran, dass das Tagesgeschäft des Unternehmens an erster Stelle steht. Kleine und mittelständische Unternehmen haben zudem das Problem, dass sie über wenig bis keine personellen und finanziellen Ressourcen verfügen, um nachhaltig Prozesse, Arbeitsabläufe und Strukturen gesundheitsfördernd zu gestalten.

Können Sie sich einen Ort vorstellen, an dem Sie die Schauspielerin Reneè Zellweger, den Rapper Eminem, die Schlagersängerin Michelle und den TV Koch Tim Mälzer vertieft in einem Gespräch antreffen könnten? Ich spreche nicht von einer Samstagabend-Show.  Nein, diese Promis könnten sich in einer Selbsthilfegruppe von Burnout-Betroffenen treffen. Burnout - was hat dies mit BGM zu tun?

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 ·  Andrea Wiese  · 

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Manchmal ist es wie eine Seuche – ein unzufriedener Mitarbeiter stänkert ständig herum und verbreitet schlechte Stimmung. Sie als Chef fühlen sich hilflos und eigentlich haben Sie gar keine Zeit, sich darum zu kümmern. Schließlich geht es um den richtigen Service am Kunden. Ihre Maschinen müssen laufen, die Patienten versorgt werden, Ihre Klienten betreut werden, neue Produkte entwickelt und vor allem müssen Sie wettbewerbsfähig bleiben und die Zukunft Ihres Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter sichern.

Verschiedene Studien messen die Motivation der Arbeitnehmer in regelmäßigen Abständen und kommen zu besorgniserregenden Ergebnissen. So zeigte eine Gallup Studie aus dem Jahr 2011, dass 70 % der vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter ihren Job hassen und bereits innerlich gekündigt haben. 

Die Zahlen der Gallup Studie aus dem Jahr 2015 für Deutschland zeigen, dass 16 von 100 Arbeitnehmern keine emotionale Bindung zum Unternehmen haben. 68 schätzen ihre Bindung als gering ein.

Mögliche Folgen dieser fehlenden Bindung sind hohe Krankenstände, hohe Fehlerquoten, verspätete Lieferungen, fehlende Eigeninitiative und Loyalität für Unternehmen und können in Euro zu ermittelt werden. Gallup beziffert den volkswirtschaftlichen Schaden aufgrund innerer Kündigung auf 75,6 bis 99,2 Milliarden Euro jährlich.

Die Konsequenzen dieser Zahlen sind weitreichend und werfen die Frage auf, wie die Motivation der Mitarbeiter positiv beeinflusst werden kann. 

Doch was ist Motivation? Und was beeinflusst sie positiv oder negativ? Sind es Geld, Lob, Kritik, Ziele, gemeinsame Erlebnisse, Transparenz und Sicherheit?

Eine mögliche Definition der Motivation sagt, dass dies die Kraft ist, die der einzelne nutzt um Ziele zu erreichen und zeigt sich in drei verschiedenen Ausprägungen:

  1. Was jemand tut (die Ausrichtung)
  2. Wie hart jemand arbeitet (die Intensität)
  3. Wie lange jemand arbeitet (die Ausdauer)

Betrachten wir verschiedene Einflussfaktoren der Motivation und wie diese zur Steigerung des Unternehmenserfolgs genutzt werden können. 

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 ·  Bettina Thelen  · 

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Konflikte entstehen oft durch Missverständnisse. Wir fühlen uns missverstanden oder wir haben etwas in den „falschen“ Hals bekommen.
Oft entstehen Missverständnisse durch ein unterschiedliches Informationslevel zwischen dem Empfänger und dem Sender einer Nachricht. Wie solche Informationslücken entstehen und wie man sie vermeiden kann, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Vor kurzem passierte mir ein kleines Unglück. Beim Einparken übersah ich ein Straßenschild und verpasste meinem Auto eine gehörige Schramme. Wütend über mich selber und meine Nachlässigkeit fuhr ich nach Hause. Dort berichtete ich meinem Mann von meinem Missgeschick, worauf dieser antwortete: „Frauen und einparken - zwei Welten prallen aufeinander.“ Da musste ich grinsen und konnte langsam über mein doofes Missgeschick lachen.

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 ·  Bettina Thelen  · 

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Mitte März dieses Jahres rief INDETALENTE zu einer Umfrage in unserer Region auf. Uns interessierte, wie zufrieden sind Mitarbeiter und Führungskräfte mit ihren Teamkollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten. Unser Fokus lag dabei auf den Themen:

  • Wie hoch ist der Krankenstand in den Unternehmen?
  • Wie ist das Verhältnis der Kollegen untereinander?
  • Wie hoch ist der Stresslevel in den Teams und bei den einzelnen Mitarbeitern?
  • Wie ist die Qualität der Gespräche zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern?
  • Sind Themen wie Vision, Ziele und Strategien für alle Mitarbeiter transparent?
  • Wie gut können eigene Ideen im Unternehmen eingebracht werden?

Neben der Auswertung der Umfragebögen waren die Gespräche, die wir im Rahmen unserer Befragung geführt haben, sehr interessant. Wir hatten den Eindruck, dass es viele Menschen freut, dass sich jemand für sie und ihre Bedingungen am Arbeitsplatz interessiert. Einig waren sich Führungskräfte und Mitarbeiter darin, dass ein erhöhtes Stresslevel den Arbeitsalltag beherrscht. Wie entsteht dieser enormer Druck? Können Auslöser identifiziert werden?

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 ·  Bettina Thelen  · 

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Ein Bekannter sagte neulich zu mir, „Wenn du eine Vision hast, dann geh besser zum Arzt!“ Dem Begriff Vision haftet oft ein eher mystisches fast schon esoterisches Image an. Vision klingt nach Träumerei, nach Spinnerei, nach Utopie. Warum Visionen trotzdem ihre Berechtigung in der Unternehmenswelt haben und jedes Unternehmen eine Vision formulieren und allen Mitarbeitern kommunizieren sollte!

Taschenrechner, Müsliriegel, Sonnenbrillen mit UV-Schutz, Klettverschluss und der Tetra Pak – Fragen Sie sich gerade, was diese Produkte mit einer Vision zu tun haben? Diese, mittlerweile alltäglichen Dinge, wurden im Zuge des Apollo- und Space-Shuttle Programms der NASA entwickelt. Getrieben vom Wettkampf mit der Sowjetunion, welcher Nation als erste eine gezielte und bemannte Landung auf dem Mond glücken sollte, sprach John F. Kennedy im Jahre 1961 folgende Vision aus: 

„I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of landing a man on the moon and returning him safely to the earth.“
„Ich glaube, diese Nation sollte sich selbst das Ziel setzen, vor Ende dieses Jahrzehnts einen Menschen auf dem Mond zu landen und ihn sicher zur Erde zurückzubringen.“
Die USA gewannen bekanntlich diesen Wettbewerb, als am 21. Juli 1969 Neil Armstrong den legendären Satz vom großen Schritt für die Menschheit aussprach. 
Am Ende des Jahrzehnts war es den Amerikaner gelungen, einen Mann sicher auf den Mond zu bringen und sicher wieder zur Erde zurück. Im heutigen Zeitalter erscheint uns dieser Moment der Menschheitsgeschichte als nicht besonders. Wir haben heutzutage Fotos vom Mars und von der Venus gesehen. Doch Anfang der 60er Jahre war die Vision Kennedys sehr gewagt und utopisch.

Jedoch der Wettbewerb wurde gewonnen, weil die gesamte NASA mit all ihren Mitarbeitern acht Jahre lang mit Hochdruck und Motivation am Projekt Apollo arbeiteten. 10 Apollo Flüge und herbe Rückschläge waren nötig, bevor Apollo 11 sicher auf dem Mond landete. Aus einer Vision- einen Mann auf den Mond zubringen und sicher wieder zurück- war Realität geworden. 

Wäre es der NASA auch geglückt, wenn Kennedy diese Vision 1961 nicht ausgesprochen hätte? Würden wir heute trotzdem Müsliriegel essen, unsere Milch aus Tetra Paks trinken und Taschenrechner nutzen? Eventuell wären diese Erfindungen zu einem späteren Zeitpunkt auch ohne die Forschung der NASA entwickelt worden.  
Halten wir fest: Aus einer Vision, einer utopischen Annahme für die Zukunft, wurde einer der weltverändernden Momente.  

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 ·  Andrea Wiese  · 

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Ein Projekt wird ins Leben gerufen, ein Projektteam benannt und natürlich darüber gesprochen, was getan werden muss. An den Aufgaben wird wochen-, wenn nicht monate- oder jahrelang gearbeitet. Immer wieder kommt es zu Konflikten, die Mitarbeiter sind uneinig, ob das, was sie gerade tun das richtige ist. Fatal ist es, wenn erst bei Projektabschluss klar wird, dass der Projektauftrag und das, was im Projekt erarbeitet wurde, nicht deckungsgleich ist. Hier werden Gelder verbrannt, Mitarbeiter frustriert oder Kunden verprellt.

Das gute, eindeutig und genau definierte Ziel ist wie ein Kompass, es gibt die Richtung vor. Der Zieldefinition gebührt im Projektmanagement ausreichend Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Wird das Ziel zu Beginn richtig und unmissverständlich formuliert und verstanden, ist der weitere Projektverlauf erfolgreich.

Projekte begegnen uns an vielen Stellen im Beruf und auch im privaten Umfeld. Ein Projekt wird ins Leben gerufen, um ein Ziel zu erreichen. Sei es die Renovierung der eigenen vier Wände, ein großes Familienfest - im privaten Umfeld, oder die Entwicklung eines neuen Produktes für Kunden, die Veränderung bestehender Prozesse oder die Einstellung neuer Mitarbeiter auf der beruflichen Seite. In diesen Fällen wird ein Ziel, das es zu erreichen gilt, definiert, ein Projektteam benannt, ein zeitlicher Rahmen festgelegt und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Im heutigen Blog Artikel legen wir den Fokus auf das Projektziel. Im Rahmen meiner Beratungsprojekte war die Zieldefinition ein kritischer Erfolgsfaktor. Als externe Beraterin und Coach habe ich oft die Situation erlebt, dass Teams bereits eifrig an Aufgaben im Projekt gearbeitet haben, ohne zu wissen, was genau von ihnen erwartet wird.

„Der Chef hat gesagt, ich soll machen, also mache ich. Was er so genau möchte, habe ich nicht verstanden, aber ich will ja nicht dumm nachfragen, sonst stellt er meine Kompetenz in Frage.“

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 ·  Bettina Thelen  · 

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Das Angebot an Seminar- und Beratungsleistungen ist groß. Viele Mitarbeiter und Unternehmen haben bereits Erfahrungen mit Dozenten und Beratern gemacht. Welchen Bereich deckt INDETALENTE auf diesem Markt ab? Was hat uns motiviert INDETALENTE zu gründen? Worin unterscheiden wir uns von anderen Anbietern?

INDETALENTE sieht seinen Arbeitsauftrag darin, Menschen und Unternehmen zu unterstützen, die mit einer Reihe von Herausforderungen zu kämpfen haben. Herausforderungen, die sich nicht in erster Linie auf leere Auftragsbücher oder rote Zahlen beziehen. Wir denken dabei an Herausforderungen, bei denen das Zwischenmenschliche im Mittelpunkt steht. Vielleicht finden Sie sich oder Ihre Mitarbeiter im Folgenden wieder?

Der Montagmorgen ist da. Schon wieder. Kaum startet (bestenfalls) freitags das Wochenende, steht der Montag und eine neue Arbeitswoche vor der Türe. Fünf scheinbar endlose Tage liegen vor einem. Viele Menschen klagen über Durch- und Einschlafstörungen in der Nacht von Sonntag auf Montag. Gedanken, wie „morgen muss ich da schon wieder hin“ oder „hoffentlich hatte mein Vorgesetzter ein schönes Wochenende und damit erträgliche Laune“, sind zwei Beispiele dafür, was in den Köpfen von Arbeitnehmern herumspukt.

Unternehmen klagen über einen hohen Krankenstand, eine hohe Fluktuation, demotivierte Arbeitnehmer und zunehmende Problemfälle, ausgelöst durch „Zickenterror“ oder Mobbing. Sie klagen über Mangel an Fachkräften, zu wenig Eigen- und Selbstständigkeit von Mitarbeitern. Es wird einfach nicht mitgedacht.

Was beide eint, den schlaflosen Arbeitnehmer und den unzufriedenen Arbeitgeber, ist die Annahme, dass die Schuld an der frustrierenden Situation beim jeweils Anderen liegt. „Warum kann der Chef meine Leistung nicht anerkennen? Was muss ich noch tun, um ein Lob zu erhalten?“, denkt der Arbeitnehmer und stellt sein Arbeitspensum und seine Einstellung zur Arbeit auf ein Mindestmaß ein. Andere reagieren auf eine solche Situation mit blindem Aktionismus. Der Arbeitslag wird länger und länger, Überstunden häufen sich an, nichts wird erledigt. Das hat zur Folge, dass Lob und Anerkennung in eine noch weitere Ferne rückt und der Chef das Gefühl hat, immer mehr eine „one-man-show“ abzuliefern oder ständig in Entscheidungen eingebunden zu sein, um den Laden halbwegs am Laufen zu halten. Sein Ziel, höhere Umsätze, eine weitere Zweigstelle oder die Entwicklung eines neuen Produkts scheinen unerreichbar. Der Druck und der Ärger über die Mitarbeiter und Kollegen wächst.

Die Situation ist verfahren. Das Konstrukt aus Frustration, Demotivation und Misserfolg hat sich zu einem großen Knäuel aus Schuldzuweisung und Unverständnis für den Anderen verworren. Stillstand, Resignation und eine bedrückende Arbeitsatmosphäre sind die Folgen.

Finden Sie sich in diesem Gewirr wieder? Auf der einen oder auf der anderen Seite?

Was kann INDETALENTE an dieser Stelle für Sie tun?

INDETALENTE hilft Ihnen, das Knäuel zu entwirren und zu ordnen. Mit einem objektiven, analytischen und empathischen Blick auf Augenhöhe und nicht mit erhobenem Zeigefinger, helfen wir Ihnen die komplexe Situation aufzulösen. Wir reflektieren mit Ihnen gemeinsam die Ist-Situation, entwickeln zusammen das gewünschte Zukunftsszenario und unterstützen Sie auf dem Weg zum Ziel.

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